(rwh). „Vielleicht wäre es günstiger für die Stadt Alsfeld, uns zu verkaufen.“ Galgenhumor klang aus den Worten von Gudrun Jähde, die als Sprecherin der Fischbacher Initiative gegen die dort geplanten Windkraftanlagen, am Dienstag die Möglichkeit hatte, in der Sitzung der beiden wichtigsten Ausschüsse der Stadtverordnetenversammlung die Bedenken gegen die Planungen zu äußern. Gudrun Jähde räumte ein, dass Kritik und Bedenken in Fischbach sehr spät formuliert werden. „Wir haben gepennt“, erklärte sie und war sich bewusst, dass „man daraus eine juristische Fußangel machen kann“. Zugleich bat sie die Stadtverordneten, das Anliegen der Fischbacher ernst zu nehmen. „Es wäre hilfreich, wenn wir uns nicht ganz im Regen stehen gelassen fühlen.“

http://www.oberhessische-zeitung.de/lokales/alsfeld/9061465.htm

Oberhessische Zeitung vom 24. Juni 2010