Im Zusammenhang mit der Genehmigung des Bauprojektes in “Der Gleiche” treten in den vergangenen Wochen immer mehr Informationen zutage, die nicht nur auf die Errichter (EAM “Natur” und Energiegenossenschaft Schwalm-Knüll) ein schlechtes Licht werfen. Der Verein Schöner Ausblick e.V. erhebt nun nämlich erneut schwere Vorwürfe gegen das RP Kassel, weil die dringend notwendige Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) im Vorfeld der Genehmigungserteilung für das geplante Windkraftanlagengebiet “Die Gleiche“ unterlassen wurde. Mittlerweile steht fest, dass in den Bereichen, in denen die WEA errichtet werden sollen, die nach deutschem und europäischem Recht streng geschützte Haselmaus vorkommt. In der Genehmigung für den Windpark ist zum Schutz der Haselmaus jedoch nichts geregelt. Schlimmer noch: Untersuchungen, ob im betreffenden Gebiet Haselmäuse vorkommen, haben im Genehmigungsprozess nicht stattgefunden. Die Frage, ob nur ungenau gearbeitet wurde, oder ob das RP eine UVP vermeiden wollte, um den Projektierer zu begünstigen, muss daher gestellt werden. Dies tut die BI in einer Pressemitteilung, die an alle relevanten PRintmedien der Region versandt wurde. 

Die OZ hat heute mit einem weiterführenden Bericht – in den alle im Prozess beteiligten Parteien eingebunden wurden – reagiert! Interessant sind die Aussagen von Projektierer und Genehmigungsbehörden hinsichtlich der Wirksamkeit einer erfolgten Umsiedlung. Diese stehen nämlich im krassen Widerspruch zur Einschätzung der BI und der sie beratenden Fachleute. Und auch Revierförster i.R. Klaus-Dieter Behlen, seit 35 Jahren in diesem Gebiet tätig und heute als ehrenamtlicher Naturschützer u.a.auch für die Pflege und Erhaltungder Haselmaus in diesem Gebiet im Einsatz, entlockte der Bericht über die angebliche Wirksamkeit der Umsiedlungsmaßnahme  (Zitat) “ein Schmunzeln”! Den Link dazu finden Sie hier:

Nur einen Tag nach der Zusendung hat diesmal die HNA reagiert und die Mitteilung veröffentlicht. Den Link zum Artikel finden Sie hier: 

Dass auch ein so kleines Tier den Bau von riesigen Windkraftanlagen nachhaltig verhindern kann, zeigt das Beispiel aus Bromskirchen. Den Artikel dazu finden Sie hier: